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Studierende und Jugendverbände legen Diskussionspapier für eine bessere Hochschulbildung in Thüringen vor

Am 23.10.14 veröffentlichten die Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS), die Hochschulgruppen der Jusos in Thüringen und die Hochschulgruppen des Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverbandes (SDS) ein Konzept- und Diskussionspapier zur Hochschulpolitik in Thüringen.

 

Das Papier entstand im Sommer auf einer hochschulpolitischen Konferenz zu der auch Gewerkschaftsjugenden und weitere hochschulpolitische Aktive eingeladen waren. Ergebnis dieser Konferenz sind Forderungen und Zielsetzungen für verschiedene Bereiche innerhalb des Hochschulsystems, die schlaglichtartig zusammengefasst wurden. Das vorliegende Konzept soll als Diskussionspapier für die Parteien einer möglichen Koalition aus LINKE, SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN aufgefasst werden, machen die Hochschulgruppen und die KTS deutlich. Die Vorschläge, Forderungen und Zielsetzungen sollen eine gemeinsame Diskussionsgrundlage der drei Parteien und auch ihrer Jugendverbände sowie für Gewerkschaftsjugenden und Gewerkschaften werden, um gemeinsam für Verbesserungen für Studierende und Beschäftigte in den Hochschulen und der Wissenschaft zu streiten und zu kämpfen. Dieses Papier macht deutlich, welche Wege eingeschlagen werden können, um einem Ideal eines gerechten, solidarischen, emanzipatorischen und inklusiven Wissenschafts- und Hochschulsystems in Thüringen näher zu kommen.

Das Papier greift dabei auch Maßnahmen auf, die in den Sondierungsgesprächen von LINKE, SPD und Grünen eine Rolle spielten, wie bspw. die Forderung nach einem Tarifvertrag und der Verbesserung der Situation für studentische Beschäftigte oder auch die Anpassung der Finanzierung des Studierendenwerkes an die allgemeine Kostenentwicklung zur Stärkung der sozialen Infrastruktur. Darüber hinaus werden konkrete Maßnahmen zur Demokratisierung der Hochschulen, der Verbesserung der Studienbedingungen im Bologna-System und notwendige Änderungen bei der Hochschulfinanzierung benannt  und eingefordert.

Das Papier ist ein wichtiger Beitrag für die Diskussion über die langfristige Entwicklung der Thüringer Hochschullandschaft in den kommenden Wochen. Die hier entwickelten Forderungen der Studierenden müssen Eingang in die weiteren Diskussionsprozesse finden. Eine Demokratisierung und Verbesserung der Hochschulen beginnt bereits mit dem einbeziehen der größten Statusgruppe an den Hochschulen in den parlamentarischen und politischen Diskussionsprozess von Beginn an in dieser Legislatur und dazu will ich einen Beitrag leisten.

<media 24305 - - "SONSTIGES, Hochschulbildung der Zukunft in Thüringen, Hochschulbildung der Zukunft in Thüringen.pdf, 166 KB">Diskussionspapier „Hochschulbildung der Zukunft in Thüringen“ </media>