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80. Todestag von Karl Zink

Am 06.09.1940, vor 80 Jahren, wurde das Leben von Karl Zink beendet. In Berlin-Plötzensee wurde der Antifaschist durch die Nazis ermordet, nachdem er wegen Hochverrat verurteilt wurde. Der in Zella-Mehlis geborene und in Ilmenau aufgewachsene Karl Zink engagierte sich in der Erwerbslosenbewegung, der Roten Hilfe und der KPD. Bereits 1935 erstmals durch die Gestapo verhaftet, schränkte er seinen Kampf gegen das Regime nicht ein.

Als ZinXX erinnern wir nicht nur heute an ihn. Denn für uns gilt: Erinnern heißt handeln. Handeln bedeutet Räume zu schaffen. Räume für eine solidarische, widerständige und antifaschistische Politik. Eine Politik die nicht nur Abwehrkämpfe führt. Eine Politik, die aktiv streitet für das gute Leben für alle. Einen Raum für diesen Kampf wollen wir euch bieten. Mit dem Namen ZinXX, knüpfen wir ganz konkret an die Geschichte, an die Person(en), an Handlungen an. Karl Zink und ZinXX, das ist nicht einfach ein Label. Das ist das Verständnis dafür, dass wir eine widerständige Erinnerungskultur brauchen, um verständlich zu machen, worum es geht, wenn wir von Antifaschismus sprechen und warum wir uns antifaschistisch engagieren. Heute gedenken wir unserem Namensgeber und rufen dazu auf Rassismus, Nationalismus und Faschismus immer und überall entgegenzutreten.

Demnächst wird auch in Kooperation mit der

Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen

eine kleine Broschüre zum Leben von Karl Zink und der Bedeutung seines Wirkens für unsere politische erscheinen. Dazu halten wir euch auf dem Laufenden.


Christian Schaft

Christian Schaft ist Mitglied des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE und Landtagsabgeordneter im Thüringer Landtag für die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Er ist Sprecher für Wissenschaft, Hochschule und Erwachsenenbildung der Fraktion. Er ist Wahlkreisabgeordneter im Ilm-Kreis.