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Corona-Krise: Solidarität, Vertrauen, Handeln

Im Moment muss die Verlangsamung der Ausbreitung des Virus und die Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen der öffentlichen Versorgung wirklich im Vordergrund stehen. Solidarität in Zeiten einer Pandemie ist deshalb auch auf eine etwas paradoxe Art gefordert. Die staatlichen Stellen und die ExpertInnen haben eindringlich dazu aufgefordert, so weit es geht soziale Kontakte zu vermeiden, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. »Man hilft sich, indem man sich gerade nicht trifft«, heißt es in einer Zeitung. 

Auch im politischen Raum sind die allermeisten Veranstaltungen vorläufig abgesagt. Wir als LINKE (in der Partei, in der Landtagsfraktion) halten einen Notbetrieb aufrecht. Auch und gerade in einer Corona-Krise braucht es kritische Stimmen, progressive Ideen, solidarische Politik. Aber auch uns trifft der Virus Covid-19, schränkt Möglichkeiten ein, lässt Geplantes ausfallen. Wir informieren hier auf dieser Website schnellstmöglich über Änderungen unserer Termine.

Sehr wichtig in der aktuellen Lage sind vertrauenswürdige Informationen. 

Das Thüringer Gesundheitsministerium aktualisiert ständig alle wichtigen Hinweise zum Thema Covid-19. Hier finden sich offizielle Risikoeinschätzungen und Handlungsempfehlungen, etwa für Veranstaltungen, für die Alten- und Pflegeeinrichtungen. https://www.tmasgff.de/covid-19

Das Thüringer Bildungsministerium gibt ebenfalls ständig aktualisierte Informationen zur Lage in Schulen, Kitas und Kindertagespflegestellen, bei der Heimaufsicht und für erzieherische Hilfen heraus. Alle wichtigen Informationen zur Schließung der Thüringer Schulen und Kitas in staatlicher und freier Trägerschaft bis zum Ende der Osterferien am 17. April 2020 können dort eingesehen werden. https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/

Eine wichtige Quelle für Informationen ist zudem das Robert Koch-Institut, das kontinuierlich die aktuelle Lage erfasst, alle zusammenfließenden Informationen bewertet, das Risiko für die Bevölkerung einschätzt und Empfehlungen herausgibt. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind zudem viele aktuelle Informationen zum neuen Corona-Virus für BürgerInnen zusammengestellt. Außerdem gibt es inzwischen bei vielen Behörden und Krankenkassen Hotlines für Anfragen von BürgerInnen. https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Bei der Thüringer Aufbaubank gibt es aktuelle Informationen für Unternehmen in der Corona-Krise, über Wirtschaftshilfen, Bürgschaftsprogramme und Kreditangebote und Maßnahmen zur Steuerentlastung für Thüringer Firmen. https://aufbaubank.de/Presse-Aktuelles/Coronavirus-Aktuelle-Informationen-fuer-Unternehmen

Bei der Bundesanstalt für Arbeit werden alle Fragen beantwortet, wenn Sie sich über Kurzarbeitergeld informieren möchte, Kurzarbeit anzeigen oder beantragen wollen. https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld


Stunde der Solidarität

Unsere Partei- und Fraktionsvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hat sich unter anderem dazu geäußert, was Corona für uns als LINKE bedeutet. Die Ausbreitung des Virus »mahnt uns, dass Probleme nicht an Grenzen halt machen, dass globale Herausforderungen auch nur global gemeinsam bewältigt werden können. Es ist jetzt auch und wieder die Stunde eines international solidarischen Blicks.« Gerade jetzt »denken wir stets an den Menschen auf der Flucht, jene in den Armutszonen des Weltkapitalismus, an die Schutzlosen und besonders Gefährdeten. Wenn wir über Corona und die Folgen reden, ist uns keineswegs egal, wie es ›der Wirtschaft‹ geht, aber im Vordergrund stehen für uns die Beschäftigten und ihre Sorgen, stehen Fragen der Versorgung mit Lebensnotwendigem und der Perspektiven.« 

https://www.susannehennig.de/nc/aktuell/detail/news/die-stunde-der-solidaritaet/

Und uns ist »auch das Danach wichtig - denn eines ist klar: die Welt wird dann eine andere sein. Ob sich nationalistischer Egoismus durchsetzt, der die Schuld für Covid-19 immer nur ›bei den anderen‹ sieht, ob die Hilfe bei denen ankommt, die sie wirklich und am dringendsten brauchen, ob die mit dem größten Einfluss ihre Interessen durchsetzen oder jene zum Zuge kommen, die keine große Lobby haben - all das hängt auch davon ab, wie wir als LINKE jetzt handeln.«

Schauen wir hin, fragen wir nach

Unser Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich gerade noch einmal bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen, bei den Rettungsdiensten, der Polizei, den Schulen, Kinderbetreuungseinrichtung und nicht zuletzt der öffentlichen Verwaltung für ihren engagierten Einsatz in den letzten Tagen bedankt. »Sie sind es, die alles Menschenmögliche tun, damit wir gemeinsam diese Herausforderung bewältigen!« Am Samstag (14.3.) hat Bodo Ramelow im MDR auf viele Fragen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger geantwortet. 

https://www.mdr.de/thueringen/video-391272_zc-1201c59b_zs-4e0ede05.html 

Die zuständigen Ministerien »arbeiten im Moment mit Hochdruck daran, die notwendigen Informationen zusammenzustellen und für die Bürgerinnen und Bürger aufzubereiten«. Und auch Bodo Ramelow hat in diesen Tagen an eine große Stärke erinnert, »auf die wir uns besinnen sollten. Die Solidarität zwischen uns.« Viele Menschen bieten Hilfe an: »Das finde ich großartig und zeigt mir, dass wir nicht die egoistische Gesellschaft sind, in der alle nur an sich denken. Schauen wir hin, fragen wir nach und reden wir miteinander.« 

https://www.bodo-ramelow.de/aktuell/article/2020/03/14/den-vorsprung-nutzen-energisch-handeln-und-besonnen-bleiben/
 


Christian Schaft

Christian Schaft ist Mitglied des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE und Landtagsabgeordneter im Thüringer Landtag für die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Er ist Sprecher für Wissenschaft, Hochschule und Erwachsenenbildung der Fraktion. Er ist Wahlkreisabgeordneter im Ilm-Kreis.