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Christian Schaft

Linksfraktion beglückwünscht FSU Jena zu erfolgreicher Bewerbung um Exzellenzcluster

Christian Schaft, wissenschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, gratuliert der FSU Jena und dem Team um Prof. Brakhage herzlich zum erfolgreichen Einwerben eines Exzellenzclusters für ‚Microverse‘: „Dass in Thüringen Spitzenforschung Zuhause ist, ist kein Geheimnis. Ich freue mich und übermittle die herzlichsten Glückwünsche, dass unser Forschungsprofil nun auch national weiter ausgezeichnet und ausgebaut wird.“

Der Wissenschaftspolitiker sieht darin in erster Linie eine Auszeichnung für die hervorragenden Leistungen der wissenschaftlichen Teams, die spannende gesellschaftliche Fragen im Rahmen ihres Antrags präsentiert haben. Vor genau einer Woche war der LINKE-Abgeordnete mit weiteren Mitgliedern des Wissenschaftsausschusses vor Ort, um sich die Antragsprojekte vorstellen zu lassen. „ ‚Microverse‘ ist in seiner Vielschichtigkeit und Interdisziplinarität vollkommen zu Recht ein Preisträger geworden. Die möglichen Anwendungsbereiche sind sehr vielfältig und können zudem auch die Grundlagenforschung entscheidend voranbringen. Nun ist es auch an der Landespolitik, den Erfolg mit den notwendigen Investitionen zu unterstützen. Rot-Rot-Grün wird vor dem Hintergrund der erfolgreichen Bewerbung die versprochenen finanziellen Mittel für notwendige Neubauten umgehend zur Verfügung stellen.“

Christian Schaft möchte zugleich auch dem zweiten, nicht bewilligten Antrag „Receptome“ von Prof. Benndorf und seinem Team danken: „Auch wenn ‚Receptome‘ nicht bewilligt wurde, lässt das keinerlei Zweifel an der Wichtigkeit des Anliegens und der hervorragenden Qualität der dahinterstehenden Forscherinnen und Forscher. Es zeigt vielmehr auf, warum der Fokus auf sehr wenige Exzellenzcluster und Eliteuniversitäten dem Potenzial an Innovation in Deutschland nicht annähernd gerecht wird. Noch deutlicher wird dies, da ausgenommen von Jena und Dresden, keine anderen Universitäten aus den ostdeutschen Flächenländern zum Zuge kamen und diese trotz hervorragender Forschungsleistungen außen vor bleiben. Deshalb bleibe ich dabei, die Überführung der Exzellenzstrategie in eine breit angelegte Innovations- und Forschungsförderung böte eine bessere Grundlage für Gute Forschungs- und Arbeitsbedingungen. Dafür braucht es einen deutlich höheren Beitrag auch des Bundes an der Grundfinanzierung der deutschen Hochschulen, die von den Ländern gleichermaßen mitgetragen und unterstützt werden.“


Christian Schaft

Christian Schaft ist Mitglied des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE und Landtagsabgeordneter im Thüringer Landtag für die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Er ist Wissenschafts- und hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion sowie Mitglied der Enquetekomission Rassimus.