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Mit dem Fahrrad auf Wahlkreistour

Seit dem 07. Februar haben wir uns mit dem offenen Jugend- und Wahlkreisbüro   ZinXX niedergelassen. Wir wollten richtig loslegen und den Wahlkreis und die Menschen mit ihren Ideen und Anliegen kennenlernen. Als wir gerade das Gefühl hatten so langsam Fahrt aufnehmen zu können, kam uns Corona in die Quere und unsere Arbeit vor Ort für ein paar Wochen zum Erliegen. Seit Mitte Mai sind wir aber fast wieder im Normalbetrieb und seit ersten Juni hatten wir auch schon wieder erste Termine im Ilm-Kreis. Nichtsdestotrotz gibt es für uns noch viel zu entdecken. 
Am 21. Juli machten wir uns also auf zu einer Radtour durch den Ilm-Kreis. Um neun Uhr starteten wir in Langewiesen am alten Sportplatz. Seit einiger Zeit wird überlegt, wie die still liegende Fläche genutzt werden könnte. Zum einen ist die Forderung nach Wohnbauflächen laut, auf der anderen Seite gibt es den Vorschlag wieder einen Sportplatz daraus zu machen. Irgendwo dazwischen liegt die Idee einer Mischnutzung von Wohnungen und öffentlicher Grünfläche als Begegnungsraum. Auf dem Weg dorthin sollen vor allem so viele Bürger:innen wie möglich die Chance zur Beteiligung an der Ideenfindung haben, kündigte die Ortsteilbürgermeisterin Ines Wagner im Gespräch an. Deshalb wird es im September eine Bürger:innenbefragung geben, in der Ideen geäußert werden können. Auch wird überlegt, Jugendliche ab 14 Jahren an der Ideenfindung zu beteiligen. Der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt soll dazu mitwirken.
Von Langewiesen aus brachen wir nach Manebach auf. Hier machten wir einen kurzen Stopp im Ilm-Markt. Dieser kleine aber feine Supermarkt bietet alles, was die Menschen vor Ort für den täglichen Bedarf brauchen. Ob Einzelhandel, Wäscheservice oder Paketannahme: Organisiert wird das alles in Eigenregie von der Inhaberin Petra Remdt, die während unseres Besuchs alle Hände voll zu tun hatte. Gerade in der Corona-Krise zeigte sich, wie wichtig insbesondere für die älteren Menschen eine lokale Einkaufsmöglichkeit in den kleinen Ortsteilen ist. Nahversorgung im Dorf ist ein Thema, das uns weiter begleitete. 
Nach diesem Zwischenstopp fuhren wir weiter in den Luftkurort Stützerbach, wo wir im Hofcafé Keiner den Ortsteilbürgermeister Frank Juffa trafen. Herr Juffa berichtete von den Schwierigkeiten kleiner Luftkurorte ohne größere Beherbergungsbetriebe insbesondere bei der Berechnung des Lastenausgleichs. Obwohl Stützerbach offiziell „nur“ ein Luftkurort ist, noch dazu unter den drei mit der besten Luftqualität in Thüringen, halten die Menschen in Stützerbach auch viel von der Tradition eines Kneippkurortes, und pflegen die Kneippbecken in Stützerbach. Auch in das Thema „Einkaufsmöglichkeit im Dorf“ möchte Herr Juffa ein wenig Bewegung reinbringen. Hier gibt es aktuell Überlegungen zur Wiederbelebung des alten Nahkaufs. Angesprochen auf aktuelle Vorkommnisse rund um das sogenannte „Zeltlager“ der Neonazigruppe  „Junge Revolution“, welches wohl vielmehr ein Kampfsporttrainingslager war, sagte Juffa, es hätte vorab keine Anmeldung dazu gegeben, und er selbst sei davon auch überrascht worden. Zum Glück, so Juffa, sei das Camp nach Bekanntwerden aber schnell aufgelöst worden. 
Nach Stützerbach ging es für uns dann weiter nach Schmiedefeld, wo wir in der Pension Sport-Schmiede übernachteten. Unser letzter Termin an diesem Tag war der Besuch des Infozentrums des UNESCO-Biosphärenreservats Thüringer Wald zusammen mit meinem Landtagskollegen Philipp Weltzien (netzpolitischer Sprecher und Stadtratsmitglied in der Stadt Suhl, zu der Schmiedefeld gehört). Die Führung durch das Infozentrum gab uns einen allgemeinen Einblick in die Thematik der Biosphärenreservate. In Biosphärenreservaten sollen gemeinsam mit den hier lebenden und wirtschaftenden Menschen beispielhafte Konzepte zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung erarbeitet und umgesetzt werden. Ein Biosphärenreservat ist also mehr als ein Schutzgebiet – es ist eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Das Biosphärenreservat Thüringer Wald ist eines der ältesten in Deutschland und eines von weltweit mehr als 600. Das Infozentrum hat zwar aufgrund der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie eingeschränkte Öffnungszeiten, aber ein Besuch, des modernen Ausstellungsraumes lohnt sich. Der Leiter der Verwaltung, Jörg Voßhage, hofft, dass bald auch wieder Führungen angeboten werden können. (https://www.biosphaerenreservat-thueringerwald.de/)
Am 22. Juli lag der höchste und anstrengendste Anstieg unserer Radtour vor uns. Unser erster Termin war auf dem Schneekopf, wo wir zusammen mit Philipp Weltzien den zuständigen Ortsteilbürgermeister Rainer Gier trafen. Dieser erläuterte uns auf einer Höhe von 1000 Metern über dem Meeresspiegel seine Hoffnungen für die Weiterentwicklung dieses touristischen Punktes. Dazu gehört unter anderem die Befestigung des Weges von der Neuen Gehlberger Hütte hoch zum Aussichtsturm. Der Weg hat die letzten stärkeren Regenschauer nicht unbeschadet überstanden und sollte wetterfester und leichter begehbar gemacht werden. Darüber hinaus wirbt Herr Gier für mehr Anerkennung für den Verein, der mit viel Zeit und Leidenschaft die Fläche auf dem Gipfel pflegt und mit Leben füllt. Weiterhin sind auch mehr Verweilgelegenheiten auf dem Gipfel gebaut werden und eine Ausgestaltung des Plateaus wünschenswert. Der höchste Aussichtspunkt in Thüringen soll schließlich auch angemessen zu erreichen sein und zum Verweilen nicht nur beim jährlichen Gipfeltreffen einladen. 
Ziemlich lange bergab ging es nach dem Gipfel dann Richtung der Braunsteinmühle in Geraberg. Die ruckelige Abfahrt hat uns nochmal vor Augen geführt, wie hoch wir zuvor mit unseren E-Bikes geklettert waren. An der Braunsteinmühle trafen wir Herrn Krause vom Verein, der sich um die Braunsteinmühle kümmert und Petra Enders, die Landrätin des Ilm-Kreises. Herr Krause brachte uns die Bergbaugeschichte in der Braunsteinmühle nahe, die bis Mitte des 18. Jahrhunderts zurückreicht. Bis 1949 selbst wurde in der Region noch Manganerz gefördert und verarbeitet. Bis 1982 wurde noch importiertes Erz weiterverarbeitet. Das hergestellte Material wird unter anderem zur (Ent)Färbung von Glas oder der Herstellung von Keramik gebraucht. (http://www.geraberg.com/pochwerk/) Mit viel Eigenleistung hält der Verein rund um die Mühle, das geschichtliche Erbe und die Bergbaugeschichte lebendig. Wer sich die Mühle anschaut, kann und sollte im Anschluss die Gelegenheit nutzen, sich im Mühlencafe mit hausgemachtem Kochkäse oder leckeren Torten zu stärken. 
Nach der Braunsteinmühle besuchten wir das Thermometermuseum in Geraberg, wo wir Vertreter:innen des Fördervereins und den Gemeinschaftsvorsitzenden Herrn Straube trafen. Das Museum wurde im Januar 2002 mit einer Teileröffnung und im Juni 2004 komplett geöffnet. Die Ausstellung hat vieles zu bieten, zum Beispiel den Nachbau des von Galileo Galilei um 1600 entworfenen Luftthermoskopes. Dieser ermöglicht die Beobachtung des physikalischen Prozesses, den Galilei damals schon festgestellt hatte. Die Ausstellung erklärt aber auch den Unterschied zwischen verschiedenen Thermometern und was der Ohmsche Widerstand damit zu tun hat. Im Thermometermuseum können die Besucher:innen erfahren, dass die Temperatur nach der Zeit die häufigste physikalische Größe ist. Der erste Teil des Museums zeigt umfangreich die Entwicklungsgeschichte des Flüssigkeitsglasthermometers. Anhand von Thermometern und wertvollen Unterlagen, die älter als 100 Jahre sind, können die Besucher:innen nachvollziehen, mit welcher Präzision schon früher die sogenannten Thermometermacher gearbeitet haben. Thermometer der verschiedensten Formen, Größen und Arten können bestaunt werden. Dabei kommen die Anwendungsgebiete auch nicht zu kurz, einige Bereiche lassen sich auch praktisch ausprobieren und kennenlernen. Auch kann an nachgebauten Arbeitsplätzen ein Eindruck gewonnen werden, wie ein Thermometer hergestellt wurde. (https://www.thermometermuseum.de/)  Das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. 
Mit dem Bürgermeister vor Ort, Angestellten des Museums und den Mitgliedern des Fördervereins, ging es in der Diskussion dann nicht nur um die Ausstellung, sondern auch um die Möglichkeiten, die Ausstellung digital zugänglich zu machen. Auch sprachen wir darüber, wie das Museum aktiver von Schulen in den Unterricht beim „Lernen am anderen Ort“ eingebunden werden kann und wie auch durch eine enge Verzahnung aller touristischen Akteur:innen in der Region die Bekanntheit gesteigert werden.  
Nach dem Besuch im Thermometermuseum machten wir uns auf zum dritten Halt in Geraberg, dem Schullandheim. In diesem Gespräch ging es vor allem um die Auswirkungen von Corona auf Schullandheime und ihre Funktion als Bildungsstätte und Übernachtungsgelegenheit. Die Schullandheime – und das gilt sicherlich auch für Jugendherbergen – haben sehr zu kämpfen und hoffen darauf, dass vor allem Lehrer:innen sich bald wieder daran machen, Klassenfahrten zu organisieren. 
Am 23. Juli starteten wir in Liebenstein in den Tag und besichtigten zusammen mit Jörg Becker, dem Ortsteilbürgermeister, das Röderschlösschen, welches die Dorfgemeinde in jahrelanger und mühsamer Arbeit wieder aufhübschen wollen. Zurzeit ist vor allem die Fassade frisch renoviert und der neu sanierte Festsaal kann auch seit einigen Wochen benutzt werden. Das Röderschlösschen war früher ein Gerichtsgebäude und davor ein Wohnsitz der Eigentümer:innen der Burg Liebenstein, die auf einem Felsausläufer über den Ort wacht. Heute wird das Röderschlösschen vor allem als Gemeindebüro und Heimatmuseum genutzt. (https://www.ilm-kreis.de/index.php?&sNavID=1582.248&mNavID=1626.53&ffmod=adr&ffsm=1&call=detail&FID=1582.741.1&css=&La=1)
Nach dem Besuch des Röderschlösschens stiegen wir zur Burgruine auf, wo wir eine Führung von Albrecht Dürer, dem langjährigen Bürgermeister von Liebenstein bekamen. Herr Dürer beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte der Burg und machte einige beeindruckende Entdeckungen. So wurde die Burg im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, wurde aber auf den Resten einer keltischen Wallburg erbaut, die sich sogar bis in das 7. Jahrhundert vor Christus zurückdatieren lässt. (http://www.burgverein-liebenstein.de/aktuelles)
Nach diesem Termin mit einem gewaltigen historischem Input ging es für uns weiter nach Kleinbreitenbach bei Plaue ins Café Landart, hier unterhielten wir uns mit den Betreiber:innen über die Corona-Soforthilfen, die Auswirkungen von Corona auf die Gastronomie und den Kunstwanderweg. Anliegen mit denen auch andere Kleingewerbetreibende insbesondere in der Gastronomie und im Tourismus zu kämpfen haben und wo wir auf Landesebene schauen müssen, wie wir Verfahren verbessern können. 
Danach fuhren wir nach Dosdorf zur Schafskäserei Ziegenried. Die Schafskäserei mit einem Bestand von mehreren hundert Milchschafen stellt allerhand Milcherzeugnisse her und vertreibt diese im Hofladen. Die Käserei ist zudem auch ein beliebtes Ausflugsziel, hat nur zurzeit das Problem, dass aktuell eine Brücke erneuert wird und der Hof  quasi eine Baustelle direkt vor der Tür hat. Der Hof hält viel auf das Tierwohl vor Ort und dass Landwirtschaft regional und nachhaltig betrieben wird, wovon sich andere durchaus eine Scheibe abschneiden können.  
Von Dosdorf radelten wir zur Firma IHI Charging Systems am Erfurter Kreuz. Diese stellt Turbolader für Benzinmotoren her und befindet sich zurzeit in einem Umstrukturierungsprozess hin zu einer auf Wasserstoff basierenden Antriebstechnik. Bei diesem Gespräch ging es vor allem um die Thematik von Kooperationen mit Hochschulen und der Förderung zukunftsträchtiger Technologien durch das Land Thüringen. Das Unternehmen zeigte uns wie wichtig es ist, sich dem kommenden Strukturwandel nicht einfach hinzugeben, sondern ihn auch im Sinne der Beschäftigten zu begleiten. Sei es durch die Entwicklung neuer Ideen zur Verwendung der Technik die vor Ort produziert wird oder die Unterstützung der Beschäftigten mit Weiterbildungs- und Qualifikationsprogrammen. 
Am Abend trafen wir uns dann mit einigen Genoss:innen zu einem kleinen Kneipenumtrunk im Stadthaus in Arnstadt und ließen den Abend und auch ein wenig die Tour ausklingen. 
Den letzten Tag starteten wir gemütlich um 11 Uhr wieder am Erfurter Kreuz nur dieses Mal bei CATL. Diese Firma ist genau wie IHI auch im Bereich Automotive aktiv, jedoch auf den Elektroantrieb spezialisiert. CATL möchte ab 2022 mit der Produktion von Batteriezellen starten und dann bis zu 2000 Arbeitsplätze schaffen. Die Ansiedlung kostet CATL rund 1,8 Milliarden Euro. Diese Zahl weist daraufhin, dass es sich um eine wirklich große Ansiedlung handelt, was vor allem Auswirkungen auf die umliegenden Dörfer und die Infrastruktur hat. Mit dabei war auch Andreas Schubert als wirtschaftspolitischer Sprecher unserer Fraktion im Landtag. Gemeinsam haben wir darum geworben, die Ansiedlung dieses Unternehmens immer auch im Einklang mit den lokalen Bedürfnissen zu denken. Hier bleiben wir weiter dran. Das Gespräch mit der Landesentwicklungsgesellschaft dazu steht schon an. 
Wer zu CATL geht muss dann auch nach Elxleben zum Büchertisch beziehungsweise Selbstbedienungsflohmarkt fahren. Das haben wir natürlich gemacht und Sabine Berninger getroffen, die uns auch von der Sanierung der Peter und Paul Kirche berichtete. (https://www.facebook.com/FordervereinKircheStPeterUndPaulElxleben)
Im Anschluss an den Stopp in Elxleben trafen wir noch den Gemeinschaftsvorsitzenden der VG Riechheimer Berg Herrn Neubig. Bei dem Gespräch mit ihm ging es vor allem um den ÖPNV, den Zuzug junger Familien und Einkaufsmöglichkeiten „auf dem Land“. Spannend war, dass uns Herr Neubig von einem 24/7 Supermarkt in Großengottern als Modellprojekt berichtete, der durch eine Chipkarte jederzeit zugänglich werden soll. Wer dort einkaufen möchte, meldet sich bei den Betreiber:innen an, willigt ein, dass er:sie beim Einkauf mit einer Videoüberwachung einverstanden ist und kann dann in einem leeren Supermarkt einkaufen und an einer Selbstzahler:innenkasse bezahlen. 
Nach diesem letzten Termin machten wir uns nach dreieinhalb Tagen Radtour auf den Weg nach Erfurt, wo wir vom Team des RedRoXX gebührend mit einer bejubelten Zieleinfahrt empfangen wurden. 
Wir danken allen, die uns auf der Tour begleitet, empfangen, beherbergt und verköstigt haben. Es waren tolle Tage, in denen wir den Ilm-Kreis wirklich viel besser kennengelernt haben. Wir waren von vielen Dingen begeistert und sind beeindruckt von dem vielseitigen (haupt-) und ehrenamtlichen Engagement und dem Herzblut, was viele Menschen in ihre Projekte stecken. Was wir vorher gar nicht geplant hatten, aber schnell die Hauptrolle übernommen hat, war das Thema Tourismus. Die Museen und Vereine wollen ihre spannenden Ausstellungen und Führungen so vielen Menschen wie möglich zeigen und dafür braucht es touristische Infrastruktur. Dazu gehören unter anderem Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Gastronomie und ÖPNV. Während wir den Eindruck gewinnen konnten, dass es vor allem an Sehenswürdigkeiten und Unterkünften nicht mangelt, so muss im Bereich ÖPNV und Mobilität noch einiges passieren. Auch für die Gastronomie bedarf es an der ein oder anderen Stelle noch einiger Abstimmung beziehungsweise Unterstützung des Landes. 
Für uns ist auch klar, das war nicht die letzte Tour durch den Ilm-Kreis, die wir gemacht haben, denn es gibt noch vieles mehr zu entdecken. Nun gehen wir aber erstmal in die Sommerpause und melden uns dann Ende August wieder. Bis dahin könnt Ihr Euch ja unsere Podcasts anhören, die nächste (vierte Folge) wird dann sicherlich auch nochmal die Radtour thematisieren. Und auch wenn ihr noch Ideen habt wo wir dringend mal vorbei schauen müssen, meldet euch bei uns!
Bis dahin,
Schafti & das ZinXX-Team
    

 


Christian Schaft

Christian Schaft ist Mitglied des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE und Landtagsabgeordneter im Thüringer Landtag für die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag. Er ist Sprecher für Wissenschaft, Hochschule und Erwachsenenbildung der Fraktion. Er ist Wahlkreisabgeordneter im Ilm-Kreis.