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500 € für das Dokumentationszentrum Jonastal

Christian Schaft (MdL) übergibt Spendenscheck der Alternative 54 e.V. an Uwe Pfotenhauer (Vorsitzender der Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e.V., kurz Jonastalverein) und Georg Ribienski (Manager des Dokumentationszentrums).

Gemeinnützige Vereine sind immer wieder auf Spenden angewiesen. Vor allem, wenn sie, wie der Jonastalverein e.V. in Arnstadt ein aufwändiges Dokumentationszentrum zum ehemaligen Außenstandort S3 des Konzentrationslagers Buchenwald in Ohrdruf eingerichtet haben.
Um diese Erinnerungsarbeit zu würdigen, konnte ich am Donnerstag einen Scheck der Alternative 54 über 500 € überreichen. Die Alternative 54 e.V. finanziert sich aus den Spenden der Diätenerhöhungen aller Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

„Von dieser Spende finanzieren wir die Abdeckung unseres zentralen Modells in der Ausstellung“ freut sich Uwe Pfotenhauer, Vorsitzender des Jonastalvereins. „Ingesamt wollen wir die gesamte Ausstellung, vor allem die Technik und die Beleuchtung, modernisieren. Dafür haben wir auch an anderen Stellen Fördermittel beantragt“, so Pfotenhauer weiter. Insgesamt betrachtet wünscht sich der Verein jedoch eine stärkere Anerkennung der Dokumentations- und Bildungsarbeit, und damit eine langfristige Finanzierung des Dokumentationszentrums.


Das Lager S3 bestand vom Herbst 1944 bis April 1945. Über 19000 Häftlinge mussten unter unmenschlichen Bedingungen Arbeiten im Stollen-, Straßen- und Eisenbahnbau ausführen. Am 4. April 1945 befreiten amerikanische Soldaten das Lager. Die grausigen Fotos sind heute im Dokumentationszentrum ausgestellt und vermitteln auf beklemmende Weise einen Teil unserer lokalen Geschichte, der nicht vergessen werden darf und durch die Dokumentation und Erinnerungsarbeit des Vereins wach gehalten wird.