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Brandenburger Teich gemeinsam wieder fit machen

Um einen Lösung für die Zukunft des Brandenburger Teiches zu finden, kamen am gestrigen Donnerstag vor Ort Vertreter*innen der des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, des Umweltministeriums und der Stadt Ilmenau vertreten u.a. durch den Oberbürgermeister Daniel Schultheiß zusammen. Die Landtagsabgeordneten Christian Schaft (DIE LINKE) und Madeleine Henfling (Bündnis 90/Die Grünen) hatten die Vor-Ort-Begehung initiiert.

„Über den aktuellen Zustand und Stillstand an den Brandenburger Teichen der nun schon viele Jahre andauert, schütteln die Menschen vor Ort nachvollziehbar nur noch mit dem Kopf. Damit es realistische Chancen auf eine Lösung des Problems gibt, war es uns daher wichtig, alle relevanten Akteur*innen vor Ort zusammen zu holen, um sich ein Bild von der Lage zu machen“, so Schaft. Die Situation sei komplex und erfordere ein eng koordiniertes Vorgehen aller beteiligten Behörden. „Ziel muss es eine tragfähige Lösung zu finden, die die Anforderungen an das Naherholungsgebiet, den Umwelt- und Naturschutz sowie den Hochwasserschutz und die Teichbewirtschaftung berücksichtigt. Und das alles noch einem finanziellen Rahmen, den die Stadt stemmen kann. Das ist keine leichte Aufgabe“, beschreibt Schaft Herausforderung.

„Auch auf Landesebene müssen wir unterstützend tätig werden, denn allein wird die Stadt ein solches Unterfangen nicht realisieren können. Daher wollen wir genau prüfen, welche Fördermöglichkeiten existieren oder geschaffen werden müssten, um den Teich wieder befüllen zu können“, so Henfling. Zudem stelle sich die Frage ob nicht auch an anderen Orten in Thüringen ähnliche Problemlagen existieren unabhängig davon ob Teiche in der Verantwortung der öffentlichen Hand oder Privaten liegen. „Mit einer kleinen Anfrage und der genauen Prüfung der finanziellen Möglichkeiten im Zusammenhang mit den anstehenden Haushaltsverhandlungen, wollen wir unseren Beitrag als Landtagsabgeordnete leisten, um eine Lösung zu finden“, so Henfling weiter.

Beide Abgeordnete begrüßen es, dass der nächste Termin der zuständigen Stellen auf kommunaler Ebene und Landesebene zur Erörterung der Vorschläge zur Dammsicherung und den Hochwasserschutzmaßnahmen bereits in wenigen Tagen folgen wird, um nicht weiter unnötige Zeit zu verlieren.