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Folgen der Corona-Pandemie an Thüringer Hochschulen solidarisch bewältigen

Der Vorlesungsbeginn ist verschoben. Die Hochschulen im Notbetrieb. Das hat bundesweit Folgen für Studierende und Beschäftigte. Und es zeigen sich die Probleme im Hochschul- und Wissensschaftssystem deutlicher den je. Deshalb müssen wir die die Bewältigung Coronakrise nutzen um ad hoc solidarische Hilfe zu leisten, aber auch langfristig strukturelle Verbesserungen in Angriff zu nehmen. Gemeinsam mit wissenschaftspolitisch Aktiven und meinen wissenschaftspolitischen Kolleg*innen in den Landtagsfraktionen und der Bundestagsfraktion haben wir dazu Forderungen auf den Tisch gelegt, denn Studierende und Beschäftigte brauchen Sicherheit.

Wir wollen u.a.:
+ das einheitliche Maßnahmen an den Hochschulen ergriffen werden, damit keine Nachteile aus Verschiebungen entstehen
+ schnelle finanzielle Hilfen für Studierende in Notlagen durch Bund und Länder
+ das befristete Verträge um mindestens ein Semetser verlängert werden
+ finanzielle Sicherheit für Lehrbeauftragte und Honorarkräfte garantiert wird
+ Unterstützungen für ausländische Studierende
+ die Absicherung der Studierendenwerke

Konkret für Thüringen heißt das aus meiner Sicht, dass wir einen Beitrag über die Ausweitung der Härtefalldarlehen des Studierendenwerkes leisten könnten. Das die Hochschulen dazu aufgefordert werden, den Lehrbeauftragten und anderen Honorkräften ihre Honorare auszuzahlen, auch wenn Lehrveranstaltungen verschoben oder abgesagt werden. Das die Verträge von befristet Beschäftigten um mindestens ein Semester verlängert werden. Und das wir das Studierendenwerk finanziell zusätzlich unterstützen, worum sich die Landesregierung bereits bemüht.

Nur gemeinsam und solidarisch können wir die Folgen der Coronakrise bewältigen, um auch in Zukunft dem Ziel nach offenen, sozialen und demokratischen Thüringer Hochschulen gerecht zu werden!