Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Ausstellung zu jüdischer Geschichte im deutschsprachigen Raum eröffnet

Heute wurde im #Landtag die Ausstellung »Shared History – 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum« eröffnet. Birgit Keller wies in ihrer eindrücklichen Eröffnungsrede darauf hin, dass die unvorstellbare Gewalt, der Horror der Pogrome und des Holocausts nicht in Vergessenheit geraten dürfen. „Ausstellung und Themenjahr gelingen etwas sehr Beeindruckendes: Beides öffnet uns die Augen für die wunderbare Bereicherung, die jüdisches Leben für unser Land bedeutet. Ich danke für diese wichtige Ausstellung dem Leo-Baeck-Institut, dem Präsidium des Bundestages und allen, die die vielen Spuren jüdischen Lebens in Deutschland sichtbar machen.”

Heute wurde im #Landtag die Ausstellung »Shared History – 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum« eröffnet. Birgit Keller wies in ihrer eindrücklichen Eröffnungsrede darauf hin, dass die unvorstellbare Gewalt, der Horror der Pogrome und des Holocausts nicht in Vergessenheit geraten dürfen. „Ausstellung und Themenjahr gelingen etwas sehr Beeindruckendes: Beides öffnet uns die Augen für die wunderbare Bereicherung, die jüdisches Leben für unser Land bedeutet. Ich danke für diese wichtige Ausstellung dem Leo-Baeck-Institut, dem Präsidium des Bundestages und allen, die die vielen Spuren jüdischen Lebens in Deutschland sichtbar machen.”

Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten ergänzte: „Das Themenjahr »neun Jahrhunderte jüdisches Leben« soll eben genau dies zeigen, dass die Geschichte 1945 nicht zu Ende ist, sondern weiterging und dass wir ein reichhaltiges kulturelles Leben jüdischer Gemeinden in Thüringen haben.” Die Ausstellung zeigt vor allem Gegenständliches, da Objekte „nicht nur von vergangenen Zeiten erzählen, sondern vor allem auch persönliche Geschichten transportieren“, begründete Dr. Miriam Bistrovic, Leiterin der Berliner Repräsentanz des Leo Baeck Institute New York | Berlin in ihrer Einführungsrede.

1700 Jahre alt ist das früheste Dokument, das eine jüdische Gemeinschaft auf dem Gebiet des deutschsprachigen Raums erwähnt. Damit ist 2021 ein wichtiges Festjahr rund um das jüdische Leben und dessen Geschichte. Thüringen feiert bis Ende Oktober ein eigenes Themenjahr zu “Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“. Das Leo Baeck Institute New York rief die Ausstellung ins Leben. »Shared History« zählt für eine gemeinsam geteilte Geschichte, denn die Geschichte von Jüdinnen und Juden war und ist seit Jahrhunderten auf das engste mit der dieser Regionen und Länder verwoben. Im Verlaufe des Jahres 2021 erkundet das Projekt diese Verwobenheit und die damit verbundenen Fragen zu Identität und gesellschaftlicher Vielfalt über verschiedene Kanäle.