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Bei der Zukunft von Opel keine unsozialen Experimente zulassen

Angesichts der Aussage der Thüringer FDP, dass es kein einseitiges Festhalten an den Opel-Standorten und Arbeitsplätzen um jeden Preis geben solle, erklärt Dieter Hausold, Sprecher für Wirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE: "Wenn die Landesregierung den Forderungen der FDP nachgeben würde, wäre das eine Bankrotterklärung für die Thüringer Wirtschaftslandschaft und höchst unsozial den Beschäftigten und ihren Familien gegenüber."

Angesichts der Aussage der Thüringer FDP, dass es kein einseitiges Festhalten an den Opel-Standorten und Arbeitsplätzen um jeden Preis geben solle, erklärt Dieter Hausold, Sprecher für Wirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE: "Wenn die Landesregierung den Forderungen der FDP nachgeben würde, wäre das eine Bankrotterklärung für die Thüringer Wirtschaftslandschaft und höchst unsozial den Beschäftigten und ihren Familien gegenüber."

Schließlich sei Thüringens Wirtschaftskraft stark vom Automobilbau in Eisenach abhängig. Mindestens 20 Prozent der Wirtschaftsleistung in Thüringen seien direkt und indirekt an das Opelwerk gekoppelt.

Hausold erinnert daran, dass die FDP bei Grundsatzentscheidungen des neuen Landtages und der neuen Landesregierung bisher als eine verlässliche Mehrheitsbeschafferin funktionierte. In diesem Zusammenhang müsse die Landesregierung klar stellen, wohin sich die Wirtschaftspolitik in den nächsten Jahren entwickeln wird, um neoliberalen Hardlinern von Anfang die Grenzen aufzuzeigen.

Hausold erneuert seine Forderung, dass finanzielle Hilfen für Opel immer auch an eine Beteiligung der Mitarbeiter gebunden sein müssten. "Mit der Ausreichung von Steuergeldern an Opel ist es recht und billig, eine Gegenleistung in Form von Mitarbeiterbeteiligung und Standort- sowie Arbeitsplatzgarantien zu verlangen", unterstreicht der Wirtschaftspolitiker der LINKEN.