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Susanne Hennig-Wellsow

Brexit-Schaden von Thüringer Wirtschaft abwenden und EU-Politik neu ausrichten

Der Brexit bedroht auch den Export Thüringer Unternehmen. „Mit unmittelbaren Auswirkungen rechne ich nicht. Aber zum Ende des Jahres verlässt Großbritannien die Zollunion. Wenn bis dahin kein vernünftiges Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien ausgehandelt ist, wird das auch die Thüringer Wirtschaft negativ beeinflussen. Deshalb sollte die Bundesregierung sich unbedingt für die Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Mitte dieses Jahres auf die Aushandlung eines Handelsabkommens konzentrieren, “ fordert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Der Brexit bedroht auch den Export Thüringer Unternehmen. „Mit unmittelbaren Auswirkungen rechne ich nicht. Aber zum Ende des Jahres verlässt Großbritannien die Zollunion. Wenn bis dahin kein vernünftiges Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien ausgehandelt ist, wird das auch die Thüringer Wirtschaft negativ beeinflussen. Deshalb sollte die Bundesregierung sich unbedingt für die Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Mitte dieses Jahres auf die Aushandlung eines Handelsabkommens konzentrieren, “ fordert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Hennig-Wellsow bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Austritt Großbritanniens auch als  Weckruf für einen Richtungswechsel in der Europapolitik verstanden wird. „Viele Menschen haben deshalb für den Brexit gestimmt, weil sie am eigenen Leib erfahren haben, dass die so genannte Politik des freien Marktes ihnen nichts außer Dumpinglöhne, Jobverlust und Sozialabbau eingebracht hat. Wenn wir die Menschen zukünftig wieder von Europa begeistern wollen, dann müssen wir eine Politik machen, die die Interessen dieser Menschen in den Vordergrund stellt: hohe Sozialstandards, Tariflöhne und eine Politik, die Arbeitsplätze schützt statt sie der ‚Geiz ist geil‘-Mentalität der Marktliberalen auszuliefern. Die Politik der Europäischen Union muss eine Verbindende werden.“