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Daniel Reinhardt

LINKE zu SuedOstLink

„Es ist zu begrüßen, dass der Stromnetzbetreiber ‚50Hertz Transmission GmbH‘ in den nächsten Tagen in mehreren Orten mit Bürgerinnen und Bürgern über den künftigen Trassenverlauf des SuedOstLink diskutieren möchte. Bürgerbeteiligung darf man es aber nicht nennen. Denn wir stehen kurz vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens, was bedeutet, dass an der Frage, ob die Trasse überhaupt kommen muss, wahrscheinlich nicht mehr gerüttelt werden kann“, sagt der energiepolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Daniel Reinhardt.

„Es ist zu begrüßen, dass der Stromnetzbetreiber ‚50Hertz Transmission GmbH‘ in den nächsten Tagen in mehreren Orten mit Bürgerinnen und Bürgern über den künftigen Trassenverlauf des SuedOstLink diskutieren möchte. Bürgerbeteiligung darf man es aber nicht nennen. Denn wir stehen kurz vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens, was bedeutet, dass an der Frage, ob die Trasse überhaupt kommen muss, wahrscheinlich nicht mehr gerüttelt werden kann“, sagt der energiepolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Daniel Reinhardt.

Nach Aussagen von 50 Hertz in einer heutigen Pressekonferenz würde die Stromautobahn unterirdisch etwa 80 Kilometer entfernt von Eisenberg bis in den Raum Hof in Bayern verlaufen. „Eine unterirdische Leitung ist zwar für die Menschen vor Ort optisch nicht wahrnehmbar, aber einen großen Nachteil stellen die extrem hohen Kosten dar. Fachleute gehen vom Sechsfachen des Preises für eine Überlandleitung aus. Unabhängig davon bin ich der Überzeugung, dass die Trasse grundsätzlich gar nicht notwendig wäre! Die Alternative stellen dezentrale Energieversorgungsstrukturen dar, an denen die Menschen vor Ort beteiligt werden können. Mit den Leitungen Windstrom aus dem Norden Deutschlands in den Süden zu transportieren, ist keine nachhaltige Energiepolitik. Hinzu kommen noch die Folgen des ‚Gesetzes zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus‘ vom Mai dieses Jahres, das die Verfahren für Optimierung, Verstärkung und Bau von Stromleitungen vereinfachen und beschleunigen soll. Daher war es seitens der Thüringer Landesregierung richtig, dass sie den Gesetzentwurf im Bundesrat abgelehnt hat“, so Daniel Reinhardt.