Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Daniel Reinhardt

Thüringer Einstieg in praxisintegrierte Ausbildung weiterführen

Mit der Entscheidung der Bundesregierung, den Ländern bei der Ausbildung zusätzlicher Erzieher*innen (Fachkräfteoffensive Erzieher*innenausbildung) in diesem Jahr ihre Unterstützung zu entziehen, steht ein wichtiges und effektives Modellprojekt in Thüringen auf der Kippe. Rot-Rot-Grün hat sich heute per Antrag im Landtag für das Fortführen des Ausbildungsprojektes eingesetzt.

Mit der Entscheidung der Bundesregierung, den Ländern bei der Ausbildung zusätzlicher Erzieher*innen (Fachkräfteoffensive Erzieher*innenausbildung) in diesem Jahr ihre Unterstützung zu entziehen, steht ein wichtiges und effektives Modellprojekt in Thüringen auf der Kippe. Rot-Rot-Grün hat sich heute per Antrag im Landtag für das Fortführen des Ausbildungsprojektes eingesetzt.

Das akuteste Problem im Kindergartenbereich momentan ist, ausreichend Erzieher*innennachwuchs zu finden. „Um zusätzliche Fachkräfte für Kinderkrippen und Kindergärten zu gewinnen, wurde 2019 mit Unterstützung des Bundes der Einstieg in das Projekt zur praxisintegrierten vergüteten Erzieher*innenausbildung vorgenommen“, so Daniel Reinhardt, Sprecher für frühkindliche Bildung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Für die Fortsetzung des Programms mit wiederum 60 Plätzen in diesem Herbst gibt es jetzt schon mehr als 300 Interessent*innen.

„Als der Bund uns im Dezember überraschend mitgeteilt hat, dass nach der Anschubfinanzierung 2019 für das kommende Ausbildungsjahr 2020/21 kein Geld zur Verfügung stehen wird, mussten wir handeln: Wenn das Land nicht Verantwortung übernimmt und seinen Anteil ausbaut, bricht das Projekt ab, bevor es richtig begonnen hat. Das darf nicht passieren. Daher haben wir die Landesregierung heute aufgefordert, die Organisation und Finanzierung des Ausbildungsprojektes fortzuführen“, begründet Daniel Reinhardt die rot-rot-grüne Initiative.
Der Antrag wurde auch mit den Stimmen von CDU und FDP in den Ausschuss überwiesen und soll dort zügig beraten werden.