Den 8. Thüringer Krankenhausplan im Jahr 2024 auf die Zielgerade bringen

Ralf Plötner

Heute hat die Thüringer Landeskrankenhausgesellschaft zum 9. Thüringer Krankenhausforum geladen. Thema war auch die Erarbeitung des 8. Thüringer Krankenhausplanes. Der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der LINKE-Fraktion im Thüringer Landtag, Ralf Plötner, betont die weiterhin geltende Zielstellung des kommenden Krankenhausplan für das Jahr 2024: „Der Thüringer Werkstattprozess zur Krankenhausplanung war sehr erfolgreich und bildet eine gute Grundlage für den laufenden Planungsprozess. Umso wichtiger ist es, dass der auf der Bundesebene noch immer nicht abgeschlossene Krankenhausreformprozess die weitere Einführung eines Thüringer Krankenhausplans nicht weiter verzögert. Dadurch, dass das von Bundesminister Lauterbach angetriebene Transparenzgesetz dem eigentlichen Reformprozess vorgelagert wird, kommt es zu weiteren Verzögerungen bei der strukturellen Umsetzung der Krankenhausreform. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird jedoch ein Krankenhaus-Vergütungsreformgesetz benötigt, denn die Thüringer Krankenhäuser brauchen jetzt Planungssicherheit und eine Übergangsfinanzierung.“

Heute hat die Thüringer Landeskrankenhausgesellschaft zum 9. Thüringer Krankenhausforum geladen. Thema war auch die Erarbeitung des 8. Thüringer Krankenhausplanes.

Der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der LINKE-Fraktion im Thüringer Landtag, Ralf Plötner, betont die weiterhin geltende Zielstellung des kommenden Krankenhausplan für das Jahr 2024: „Der Thüringer Werkstattprozess zur Krankenhausplanung war sehr erfolgreich und bildet eine gute Grundlage für den laufenden Planungsprozess. Umso wichtiger ist es, dass der auf der Bundesebene noch immer nicht abgeschlossene Krankenhausreformprozess die weitere Einführung eines Thüringer Krankenhausplans nicht weiter verzögert. Dadurch, dass das von Bundesminister Lauterbach angetriebene Transparenzgesetz dem eigentlichen Reformprozess vorgelagert wird, kommt es zu weiteren Verzögerungen bei der strukturellen Umsetzung der Krankenhausreform. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird jedoch ein Krankenhaus-Vergütungsreformgesetz benötigt, denn die Thüringer Krankenhäuser brauchen jetzt Planungssicherheit und eine Übergangsfinanzierung.“

Die durch das nun vorgelagerte Transparenzgesetz entstandenen Verzögerungen sorgen für Unsicherheit im gesamten Krankenhausbereich, schätzt Plötner ein und betont abschließend die Verantwortung des Bundes gegenüber Thüringen: „Die durch Inflation, Energiekrise und Tarifsteigerungen entstandenen Kosten wirken sich auch auf die Thüringer Kliniken aus. Der Bund muss diese Mehrkosten voll übernehmen. Ziel bleibt es, mit dem 8. Thüringer Krankenhausplan die Krankenhausstandorte in Thüringen zu sichern und weiterzuentwickeln.“