Die Rolle der Treuhand beim Ausverkauf der ostdeutschen Kali-Industrie

Christian SchaftAktuellAufmacher

Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit

1993 treten Kumpel des Kalibergwerks Bischofferode in einen Hungerstreik, um die Schließung ihres Bergwerks zu verhindern. Während die Kumpels hungern, ist das Ende der DDR-Kaliindustrie bereits auf höchster politischer Ebene besiegelt. Die Fraktion DIE LINKE hat die Zeitzeugen Jüttemann, Peine und Vinke eingeladen, um jene Vorgänge zu beleuchten, die auch heute noch u. a. den Untersuchungsausschuss 7/2 im Thüringer Landtag beschäftigen.
 

Mit unseren Gästen

  • Gerhard Jüttemann - ehem. Bundestagsabgeordneter (1994-2002) und Vorsitzender des Thomas-Müntzer-Kalivereins Bischofferode, Gesicht des Hungerstreiks von Bischofferode
  • Hermann Vinke – Journalist und Autor von »Ein Volk steht auf und geht zum Arbeitsamt«
  • Johannes Peine – Unternehmer, der das Bergwerk Bischofferode übernehmen wollte
  • Tilo Kummer – MdL a.D., Umwelt- und Landwirschtschaftspolitiker DIE LINKE, Bürgermeister von Hildburghausen
  • Dietmar Grosser – Moderator des Abends, ehemaliger Wirtschaftsredakteur der Thüringer Allgemeine