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Auf den Dialog mit allen setzen! Besuch an der Hochschule Nordhausen

Besuch beim Studierendenrat der Hochschule Nordhausen

Anlässlich der wichtigen Weichenstellungen für die Thüringer Hochschullandschaft, u.a. durch die Neugestaltung der Hochschulfinanzierung ab 2016 mit der Rahmenvereinbarung IV, setzte ich ja auf Gespräche mit den Hochschulen und ihren Mitgliedern. Denn, es ist notwendig und wichtig, den Kontakt und Dialog mit den Hochschulen zu suchen, um sich konstruktiv über Vorstellungen, Wünsche und aktuelle Probleme an den Standorten auszutauschen.Mein Ziel ist es, mit den Angehörigen und Statusgruppen der Hochschulen vor Ort drängende Fragen zu den Vorhaben der rot-rot-grünen Landesregierung zu klären und ihnen zu zeigen, dass ihre Interessen ernst genommen werden.

Daher werde ich in den kommenden Wochen mit Präsidien und Rektoraten ebenso ins Gespräch kommen wie mit Studierendenvertretungen vor Ort. Die erste erste Station, die ich heute zusammen mit Stephie besucht habe, war die Hochschule in Nordhausen. Mit dem Präsidenten und Kanzler der Hochschule konnte ich mich dabei intensiv über die das Promotionsrecht für FH-Absolvent*innen, das Aufbrechen des Statusdenkens zwischen FH's und Universitäten sowie die finanziellen und infrastrukturellen Probleme austauschen. Anschließend traf ich mich mit dem Studierendenrat. Hier waren vor allem die fehlende Barrierefreiheit des Campus, mögliche Formen der Antidiskriminierungsarbeit, die Mitbestimmung der Studierenden in den Gremien sowie prüfunfgsrechtliche Fragen Thema. Alles in allem ein guter Auftakt, der mit der kleinen Führung über den Campus auch einen Einblick gab in die Forschungsprojekte die derzeit an der Hochschule in Nordhausen laufen. Auch hier hat die Hochschule viel POtential vor allem im Bereich der erneuerbaren und nachhaltigen Energien.

Bereits Anfang des Jahres hatte ich gemeinsam mit der Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS), dem Studierendenrat der FSU Jena, dem Netzwerk Mittelbau in Jena und dem Präsidenten der FSU, Prof. Dr. Walter Rosenthal, erste Gespräche geführt und einen Dialogprozess angestoßen. Nun sollen also die weiteren Hochschulstandorte folgen. Denn, nur durch einen regelmäßigen Austausch ist es möglich, dass alle Akteur*innen gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Grundlage für eine demokratische, soziale und innovative Hochschullandschaft in Thüringen zu schaffen.

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